Der Feldlerche ist "Vogel des Jahres 2019"

Die Feldlerche - Vogel des Jahres 2019

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. und NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. |1

Begleittext zur Feldlerchen-Präsentation

Folie 1: Titelbild Foto: R. Rössner

Für das Jahr 2019 haben der NABU und der LBV die Feld-lerche (Alauda arvensis) zum Vogel des Jahres gekürt.

Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt damit ein Vogel der Agrarlandschaft.

Nach 1998 wurde die Feldlerche nun schon zum zweiten Mal zum Vogel des Jahres gekürt.

Bereits 1998 warnten NABU und LBV vor zunehmend schlechteren Lebensbedingungen der Feldlerche und prognostizierten drastische Bestandsrückgänge, wenn nicht umgehend wirkungsvolle Schutzanstrengungen er-griffen würden.

Seitdem ist jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand Deutschlands verschwunden – Grund genug, die Art noch einmal in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu rücken.

Wir möchten Ihnen in diesem Vortrag die Feldlerche und ihre Lebensweise vorstellen und gleichzeitig dazu aufru-fen, sich aktiv für ihren Schutz einzusetzen.

Folie 2: Inhalt Foto: F. Derer

Kurze Inhaltsübersicht:

Der Star ist "Vogel des Jahres 2018"

Star-Steckbrief

Wissenschaftlicher Name : Strunks Vulgaris

Verbreitung: Europa,  Asian, Afrika,  Australien,  Amerika

Größe : 22cm

Gewicht : 80g

Flügelspannweite: 40cm

Brüten 1-2 Jahresbruten

Anzahl der Eier: 4-7

Farbe der Eier: Grünlich blau

Brutdauer: 14 Tage

Nestlingsdauer: 18 Tage

Nahrung: Würmer, Schnecken, Beeren, Obst, Insekten, Sämereien.

Alter:  Lebenserwartung 15 Jahre

Zugvogel: Ja ( mit Ausnahmen )

Winterquartier: Afrika, Spanien, Portugal, Griechenland, Italien 

Aussehen vom Star

 

Männchen und Weibchen sehen beim Star in Gefieder gleich aus. Der Unterschied liegt in der Größe und in Gewicht. Das Gefieder variiert vom Prachtkleid zum Schlichtkleid. Im Prachtkleid hat der Star ein schwarz bläulich glänzendes Gefieder mit wenigen weißen Punkten und der Schnabel ist gelb. Im Schlichtkleid, im Winter, ist der Schnabel dunkel und das Gefieder ist mit viel mehr hellen ( weißen ) Punkten versehen. Im Winter sind die Schwungfedern hell umsäumt, die Beine sind rot und die Zehen haben kräftige Krallen Die Jungvogel nach der ersten Mauser, kann ganz schnell mit einem alt Vogel im Schlichtkleid verwechseln.

Brutverhalten.

 

Die Stare haben 1-2 Jahresbruten in der Zeit von April bis Juli. Sie bauen gemeinsam ihre Nester in Höhlen wie z.B. in Spechthöhlen oder in Nistkästen. Der Star liegt 3-7 grünlich blaue Eier ( meistens 4 ), die Brutdauer beträgt 14 Tage und die Nestlingsdauer 18 Tage. Die Jungen Stare werden von beiden Eltern mit Nahrung versorgt. Die Nahrung der Stare besteht aus Würmen, Schnecken, Beeren, Insekten, Obst und Sämereien.

Lebensraum

Der Star besiedelt verschiedene Arten von Lebensräumen, wie z.B. Wälder, Kulturlandschaften mit Seen und Flüssen ( Elbauen ), Parkanlagen, Kleingärten in Städten und Dörfer und Moore mit Alten Baumbestände.

 

 Balz und Starennistkästen.

Die Balz der Stare kann man schon Ende Februar Anfang März beobachten. Das Männchen sitzt dann meisten auf einem hohen Ansitz, schmettert seine Lieder und schlägt dabei aufgeregt mit seinen Flügeln, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Weibchen sitzen in den Bäumen , Büschen oder auf Gebäuden in der Nähe ihres ausgewählten Brutplatzes. Die Männchen bringen den Weibchen auch Brautgeschenke. Hat sich ein Paar während der Balz gefunden, bauen sie gemeinsam ein Nest in einer Baumhöhle oder in ein Starenkasten.

Feinde von Star

 

Der Star hat viele Feinde, wie z.B. Infektionskrankheiten, die Parasiten, die Vogelpest, den Menschen, den Sperber, die Falken den Rotenmilan, die Weihen, und die Katzen . Neu ist auch der Weißstorch. Viele Stare sterben im ersten Lebensjahr durch Ihre Fressfeinde und den Menschen. Die Menschen stellen während des Vogelzuges Vogelnetze auf und fangen jedes Jahr Million von Staren um sie zu verzehren. Und außerdem zerstört der Mensch die Lebensräume der Stare.

„ Der Star ist bekannt als Allerweltsvogel. Doch. Doch sein Präsenz in unserem Alltag täuscht, denn der Starenbestand nimmt ab“, erklärte NABU-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski. Heute gebe es eine Million Paare weniger als noch vor 20 Jahren. Der Bestand in Deutschland schwanke je nach Nahrungsangebot und Bruterfolg zwischen drei und viereinhalb Paaren pro Jahr. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird die Art inzwischen als „ gefährdet“ eingestuft

Lautäußerung

 

Die Stare geben in komplexer und vielfältiger Weise ihre Laute von sich, die eine Art der Kommunikation darstellt. Einige Arten nutzen ihre Begabung, um Laute andere Tiere und Vogelarten zu imitieren. In dem sie einen Fressfeind oder Warnrufe nachahmen, vertreiben sie im Futterwettbewerb stehende Konkurrenten und können sich so Vorteile bei der Nahrungssuche verschaffen. Andere wiederum imitieren auch Teile der menschlichen Sprache oder von Auto Alarmanlagen, Hundebellen, oder Handyklingeltöne.